Alternative Suchmaschinen 2: Indizes

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Ob man durch Anklicken von Werbeeinschaltungen Bäume in Afrika pflanzen kann https://www.ecosia.org/ mit Happiness Officer als Personal oder aber eine ernsthafte Alternative versucht wie metager – www.metager.de. Das Problem bleibt: Wo kommen die Daten, die Suchindizes her? Fast alle übernehmen ihre Daten von den Programmierschnittstellen (API) von Google und Bing/ Yahoo. Dafür muss entweder bezahlt werden, die Schaltung von Anzeigen oder die Übertragung von Nutzerdaten akzeptiert werden. Einige der alternativen Suchmaschinen lassen noch zusätzliche Crawler laufen über einige spezielle Gebiete. Aber sie sind nicht Herr der Daten. Wenn Google und Bing/Yahoo ihre API einstellen, sind sämtliche dieser Geschäftsmodelle zerstört, denn mit einem Crawler über Wikipedia und Chefkoch lässt sich keine überzeugende Suchmaschine erstellen.

Das Interesse von Google ist klar: Google hat das Monopol, und wenn man dieses angreifen und den Konzern zerschlagen sollte, ist diese API eine Argumentation, dass man der Konkurrenz selbst sogar Daten anbietet. Es ist im Grunde ein Baustein zur Aufrechterhaltung des Monopols.

Wo kommen die Daten her?

www.startpage.com Google
www.metager.de Yahoo (sowie eine Reihe von weiteren Suchmaschinen und Seiten, mit Klick auf dem + über der Suchleiste anzusehen)
www.qwant.com Bing sowie „eine bunte Mischung aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Netzquellen“ Qwant zeigt Google die Zähne, DW 12.04.2014
https://duckduckgo.com/ Yahoo, Yummly (Rezepte), Wikipedia

Dass Erstaunliche ist, dass diese Überblicke behaupten, die Suchergebnisse seien so gut wie die Suche mit Google – was meinen Erfahrungen eindeutig widerspricht.

Völlig ausgeblendet bleiben Baidu und Yandex , die nach Meinung von Suchmaschinenexperten jeweils selbständig einen Index aufbauen.