Grok-Skandal

Michele Coviello: So schätzt ein Internetforscher die Nacktbilder auf Grok ein: «An dem Skandal war nichts zufällig. Strategen haben ihn wohl geplant». Mit dem Chatbot Grok konnten User unbehelligt freizügige Bilder generieren – auch von Kindern. Nun leitet die EU eine Untersuchung ein. Der Internetsoziologe Stephan G. Humer erklärt im Interview, wieso dahinter wohl ein klarer Plan des X-Besitzers Elon Musk steckt. Und wieso die Plattform weiterhin beliebt bleibt. Neue Zürcher Zeitung 22.01.2026 (hinter der Bezahlschranke)
Der Skandal wird dadruch gerklärt, dass er geenau geplant war, um Aufmerksamkeit zu erregen und sie auf die Entwicklung der eigenen KI Grok zu richten. „Denn es reicht nicht, bloss ein leistungsstarkes Modell zu schaffen. Es braucht eine Masse von Menschen, die diese KI trainiert, die sie testet und Kunden anlockt.“

Grok Unleashed

Paul Bouchaud, AI Forensics 2025 : Grok Unleashed. Grok Generating Flood of Sexualized Images of Women, Including Minors, and Extremist Propaganda
„Executive Summary
We collected 50k mentions of @Grok and 20k images generated by @Grok between
December 25th and January 1st (inclusive).
● 53% of images generated by @Grok contained individuals in minimal attire of
which 81% were individuals presenting as women
● 2% of images depicted persons appearing to be 18 years old or younger, as
determined by Google’s Gemini vision model
● 6% of images depicted public figures, approximately one-third of whom were
political figures
● We identified Nazi and ISIS propaganda material generated by @Grok
● Most of the content is still available on the platform despite public
acknowledgement of abuse by Grok“