KI-Chatbots mit Datenschutz

Svenja Bergt: Neuer Chatbot ConferKI, aber mit Datenschutz. Der Signal-Gründer hat einen KI-Chatbot entwickelt, der die Privatsphäre schützen soll. Geht das überhaupt? Die wichtigsten Fragen und Antworten. taz 30.01.2026
Es werden drei KI-Chatsbots beschrieben, die Datenschutz und Privatsphäre garantieren:
Confer , dessen Code auf Github verfügbar ist
Duck.ai, KI-Chatbot des US-amerikanischen Suchmaschinenanbieters DuckDuckGo.
– leo.ai KI-Chatbot des Browseranbieters Brave. Wer den Browser installiert, startet Leo über die Einstellungen.

Grok-Skandal

Michele Coviello: So schätzt ein Internetforscher die Nacktbilder auf Grok ein: «An dem Skandal war nichts zufällig. Strategen haben ihn wohl geplant». Mit dem Chatbot Grok konnten User unbehelligt freizügige Bilder generieren – auch von Kindern. Nun leitet die EU eine Untersuchung ein. Der Internetsoziologe Stephan G. Humer erklärt im Interview, wieso dahinter wohl ein klarer Plan des X-Besitzers Elon Musk steckt. Und wieso die Plattform weiterhin beliebt bleibt. Neue Zürcher Zeitung 22.01.2026 (hinter der Bezahlschranke)
Der Skandal wird dadruch gerklärt, dass er geenau geplant war, um Aufmerksamkeit zu erregen und sie auf die Entwicklung der eigenen KI Grok zu richten. „Denn es reicht nicht, bloss ein leistungsstarkes Modell zu schaffen. Es braucht eine Masse von Menschen, die diese KI trainiert, die sie testet und Kunden anlockt.“

KI App für Gesetze

Tanja Podolski: „Ein Co-Pilot für Gesetze“ , Interview mit programmierendem Syndikus, LTO.de – Legal Tribune Online – Aktuelles aus Recht und Justiz 29.11.20125
„Ein Syndikusanwalt hat alle Gesetze und Verordnungen des Bundes in eine KI-Webapp eingebunden. Ziel ist, auch eher unbekannte Normtexte nicht zu übersehen. Das Angebot stellt der 40-Jährige den Nutzern kostenlos zur Verfügung.“
https://www.wostehtdas.de/
„- Suche in natürlicher Sprache in über 6000 aktuellen Bundesgesetzen, Bundesverordnungen und weiteren Bundesnormen.
– für alle Rechtsgbiete
– kombiniert mit KI-gestützten Antworten aus dem Gesetzestext
– Gesetzestexte im Originalwortlaut direkt auf der Seite
– Hinweise auf prominente Literatur und Rechtsprechung (überwiegend Arbeitsrecht) (beta)
-kostenlos, werbefrei und ohne Registrierung“

OCR Test

Test von bislang 18 KI-OCR https://www.ocrarena.ai/battle
„OCR Arena is a free playground for testing and evaluating leading foundation VLMs and open source OCR models on document parsing tasks. Upload a document, measure accuracy, and vote for the best models on a public leaderboard. OCR Arena was built by the team at Extend. We’ve initially launched with 10+ models, powered by our friends over at Baseten. New models will be added as they’re released. „

KI Vergleichsportal

KI Kompass
Willkommen zu unserem kostenlosen Vergleichsportal für KI Modelle. Testen und vergleichen Sie mehr als 150 Large Language Modelle (LLMs) und Image Generation Modelle kostenlos und ohne Anmeldung, um die Fähigkeiten der verschiedenen KI-Modelle zu bewerten und das perfekte Modell für Ihre Anforderungen zu finden.“

Test von Chatsbots

Computerwissenschaftler der Universität Berkeley haben eine Testanwendung für Chatbots entwickelt und im Anschluß die Firma LMArena gegründet. Inzwischen können über 400, auch teils normalerweise kostenpflichtige Chatbots parallel getestet werden.
Und so funktioniert es:
„Eine Frage stellen: Geben Sie Ihre Anregung oder Frage in die offene Arena ein. Die Daten werden erhoben, um faire, öffentliche Bewertungen zu ermöglichen.
Antworten vergleichen: Ihnen werden zwei anonyme Modelle angezeigt. Sehen Sie sich die Antworten genauer an und entscheiden Sie, welche Antwort am besten zu Ihren Anforderungen passt.
Wählen Sie die Besten: Wählen Sie Ihre bevorzugte Antwort. Ihre Stimme trägt zur Gestaltung der öffentlichen KI-Bestenlisten bei.
Entdecken und wiederholen: Nach der Abstimmung werden die Modellidentitäten bekannt gegeben. Erkunden Sie weiter und tragen Sie zur Verbesserung der KI in diesem offenen, von der Community betriebenen Raum bei.“

Marie-Astrid Langer: Ein Boxring für Chatbots: In der LM-Arena treten KI-Modelle gegeneinander an. Gemini, Claude, GPT – woher weiss man, welches KI-Modell das beste ist? Forscher der Universität Berkeley lassen Chatbots gegeneinander antreten. Selbst den Erfolg von Deepseek hatten sie so kommen sehen. Neue Zürcher Zeitung 28.06.2025 (hinter der Bezahlschranke)
„KI-Firmen begannen, den Wissenschftlern Prototypen neuer Modelle zuzusenden, und verbesserten mit den in der Arena gewonnenen Erkenntnissen ihre Algorithmen. Denn die erhobenen Daten bieten wertvolle Informationen dazu, wie Nutzer mit den Chatbots interagieren. Die Plattform teilt diese mit den KI-Firmen, zumindest teilweise. Rund 20 Prozent aller erhobenen Daten leite man weiter, sagen die Gründer: genug, dass die Informationen nützlich für leichte Verbesserungen seien, aber zu wenig, als dass die Firman das Tanking-System austricksen können.“

KI in Bibliotheken

Carina Pizzini: Einsatzgebiete von Künstlicher Intelligenz in wissenschaftlichen Bibliotheken – Praxis und Perspektiven. Bachelorarbeit 2025
Abstract: „Künstliche Intelligenz ist ein aktuelles Thema und aus vielen Bereichen des Lebens nicht mehr wegzudenken. Da KI mittlerweile neben vielen anderen Disziplinen auch die Wissenschaft und den Hochschulalltag beeinflusst, setzen sich auch wissenschaftliche Bibliotheken zunehmend mit der Thematik auseinander. Um Forschende, Studierende und Lehrende hinsichtlich dieser Entwicklung zu unterstützen, müssen sich Bibliotheken an den Wandel anpassen und Angebote schaffen, um ihnen die nötigen Informationen zum Umgang und Einsatz KI-gestützter Werkzeuge in Forschung und Lehre zu vermitteln. Und auch im bibliothekarischen Alltag bieten KI-Tools das Potential, Prozesse und Dienstleistungen zu optimieren. In dieser Arbeit wird exemplarisch aufgezeigt, inwiefern wissenschaftliche Bibliotheken Künstliche Intelligenz bereits in ihren Arbeitsalltag integriert haben und nutzen, ob sie eigene Forschung zu dem Thema betreiben und welche Angebote sie zur Informationsvermittlung entwickelt haben. Dies geschieht anhand einer Literaturanalyse, in der fünf wissenschaftliche Bibliotheken basierend auf festgelegten Kriterien hinsichtlich ihres Engagements bezüglich KI untersucht werden. Ergänzend werden im Anschluss Chancen und Herausforderungen rund um den Einsatz von KI-Technologien in wissenschaftlichen Bibliotheken herausgearbeitet und die Auswirkungen auf die Rolle von Bibliothekar*innen erläutert. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die mögliche zukünftige Entwicklung gegeben.“

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