Regierung bezahlt Ranking bei Google

In drei Bundestagsdrucksachen wurde die Frage der Verhältnismäßigkeit für die Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung gestellt:
Drucksache 20/9951 enthält die auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Heidi Reichinnek, Jan Korte, Susanne Ferschl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 20/9630 – “Selbstdarstellung der Bundesregierung” 02.01.2024
Darin geht es insgesamt um die Kosten bei der Erstellung von Podcasts, Social Media Beiträge usw.
U.a. werden die Kosten für die Höherplatzierung im Ranking oder für Werbebeiträge in Suchmaschinen aufgeführt:

Ministerium

Ausgaben 2021 (Euro) (ab Stichtag 26.10.21)

Ausgaben 2022 (Euro)

Ausgaben 2023 (Euro)

BMWK

10.800,00

120.600,00

395.600,00

BMF

0,00

2.200,00

31.000,00

BMI

0,00

0,00

0,00

AA

0,00

0,00

0,00

BMJ

0,00

0,00

0,00

BMAS

6.800,00

43.600,00

35.300,00

BMVg

0,00

0,00

0,00

BMEL

0,00

4.600,00

27.600,00

BMFSFJ

43.000,00

76.100,00

113.200,00

BMG

74.500,00

189.000,00

29.500,00

BMDV

6.300,00

24.300,00

97.700,00

BMUV

0,00

0,00

25.000,00

BMBF

492.800,00

114.800,00

90.400,00

BMZ

0,00

25.000,00

38.800,00

BMWSB

0,00

0,00

0,00

Schriftliche Frage der Abgeordneten Joana Cotar (fraktionslos) Drucksache 20/10565 Nr. 3 “Wieviel Geld hat die Bundesregierung von 2013 bis 2023 für die Verbesserung von Google-Rankings insgesamt ausgegeben (bitte die Höhe der Mittel nach Jahren aufschlüsseln)” 07.03.2024
“Die Bundesregierung hat im Jahr 2021 (größtenteils ab Stichtag 26. Oktober 2021) Kosten in Höhe von rund 634 000 Euro, im Jahr 2022 rund 600 000 Euro und im Jahr 2023 rund 884 000 Euro für Maßnahmen im Sinne der Fragestellung verwendet.”

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Barbara Benkstein, Eugen Schmidt, Steffen Janich, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD – Drucksache 20/10920 –
Zum Ranking der Ergebnisse einer Google-Suche und seiner Beeinflussung durch die Bundesregierung 19.04.2024 Drucksache 20/11115

MinisteriumAusgaben 2021 (Euro) (ab Stichtag 26.10.21)Ausgaben 2022 (Euro)Ausgaben 2023 (Euro)
BMWK10.800,00120.600,00395.600,00
BMF0,002.200,0031.000,00
BMI0,000,000,00
AA0,000,000,00
BMJ0,000,000,00
BMAS6.800,0043.600,0035.300,00
BMVg0,000,000,00
BMEL0,004.600,0027.600,00
BMFSFJ43.000,0076.100,00113.200,00
BMG74.500,00189.000,0029.500,00
BMDV6.300,0024.300,0097.700,00
BMUV0,000,0025.000,00
BMBF492.800,00114.800,0090.400,00
BMZ0,0025.000,0038.800,00
BMWSB0,000,000,00

Gesamtsumme seit 2021: 2.118.500 Euro

File Sharer

Der Digital Guide IONOS hat 7 kostenlosen Filesharer getestet: HiDrive Share, SwissTransfer, WeTransfer, FileMail, TransferNow, Dropbox Transfer, 4shared.

Faktencheck-Datenbank

Im Vorfeld der Europawahl ist eine EU-weite Faktencheck Datenbank aufgesetzt worden: Election24 Check.
“The first of its kind database that gathers and categorises fact-checked information for European countries and citizens ahead of the 2024 European Elections. It has been created in collaboration between over 40 European fact-checking organisations and the European Fact-Checking Standards Network, supported by the Google News Initiative. In the database, you will find political fact-checks, disinformation debunks, prebunking articles and narrative reports on transcontinental trends detected with the help of the database.”

Podcast-Suchmaschine

Die Podcast-Suchmaschine Listen Notes durchsucht ca. 3,3 Millionen Podcasts. Durchsucht werden Titel, Text, Beschreibungen und Transskripte, falls vorhanden. Unter der Rubrik “Entdecken” wird angeboten: Real-Time (Episoden werden gerade abgespielt), Explorer (Finde ähnliche Podcasts), Beste Pordacst (von uns empfohlen), Beliebte Podcasts, Erstelle Podcastes (von den Medien empfohlen), Wiedergabelisten (Wiedergabelisten aus unserer Community), Kleinanzeigen (Hilfe für Podcasts benötigt), Podcast Academy (Podcasts lernen).

Desinformation auf TikTok

Hilfe gegen Desinformation auf TikTok – wie Jugendliche bei der Erkennung von Falschinformationen auf Videoplattformen unterstützt werden können.
“Ein Forschungsteam der Technischen Universität Darmstadt hat erstmals untersucht, wie man Jugendliche auf der Kurzvideoplattform TikTok bei der Erkennung von Desinformation unterstützen kann. Ergebnis: Die Jugendlichen akzeptieren Warnhinweise besonders gut, wenn diese nachvollziehbar begründet werden. Anzeichen für Desinformation auf einer Videoplattform lassen sich zum Beispiel in Kommentaren oder bei den Urheber-Informationen finden, und auch emotionalisierende Musik, Mimik und Gestik können ein Hinweis auf Desinformation sein.

Katrin Hartwig, Tom Biselli, Franziska Schneider, Christian Reuter (2024): From Adolescents‘ Eyes: Assessing an Indicator-Based Intervention to Combat Misinformation on TikTok. Proceedings of the 2024 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems .

Transkriptionssoftware

Testbericht der automatisierten Transskriptionssoftware noScribe : Sozialwissenschaftliche Methodenberatung. Automatische Transkriptionssoftware – ein Erfahrungsbericht
“Die Software erlaubt es, datenschutzkonforme Transkriptionen auf dem eigenen Rechner anzufertigen. Dabei kann die Sprache der Aufnahme ausgewählt, die Qualität der Transkription (precise/fast), eine Markierung von Pausen (non vs. ab 1/2/3 Sekunden) sowie die automatische Sprecher:innenerkennung ein und ausgeschaltet werden. Auch kann ein Erkennen überlappender Sprecher:innen aktiviert werden sowie das Erstellen von Zeitmarken. Ausgegeben wird von der Software ein HTML Dokument”

Bildforensik

Open Access Roland Meyer (Hrsg.) Praktiken der Bildforensik Band 19 der Bildwelten des Wissens: Bilder unter Verdacht
“Nicht erst seit den Diskussionen um „Deepfakes” und generative KI stehen digitale Bilder unter Manipulationsverdacht. Während in den 1990er Jahren allerdings jeder digitale Bildbeweis fragwürdig erschien, haben sich mittlerweile pragmatische Antworten durchgesetzt. Ob und wie digitale Bilder tatsächlich manipuliert wurden, lässt sich in vielen Fällen mittels Verfahren der Bildanalyse und der vergleichenden Datenauswertung nachweisen. Solche Praktiken der Bildforensik stehen im Mittelpunkt des Bandes. Der Blick auf wissenschaftliche ebenso wie ästhetische Verfahren, auf kriminalistische Methoden, populäre Fernsehserien und künstlerische Praktiken zeigt dabei, wie der Verdacht gegenüber Bildern selbst produktiv wird: Er bringt nicht nur neue Bilder hervor, sondern auch ein neues prozessuales Verständnis digitaler Bildlichkeit.”

Visuelle AI-Suchmaschine

Globe Explorer KI ist eine Suchmaschine, die mithilfe von KI-Modellen jedes Thema visuell aufschlüsselt. Zu jeder Suchfrage in der Suchleiste wird eine strukturiere Ergebnisseite erstellt und mit Abbildungen versehen. Es entsteht eine interaktive Gedankenkarte, in der Artikel, Studien, Bilder und Videos integriert sind. Die neue Technologie dieser Suchmaschine bietet ein völlig neues, interaktives, visuelles und gut strukturiertes Erlebnis.
Zum Ausprobieren z.B. Suchfrage
– Techniques for prompting ChatGPT as a content creator
– Impressionismus

Buchseite 3 von 29
1 2 3 4 5 29