Zeitschrifteninhaltssuche

Jürgen Plieninger (19. Januar 2025). Zeitschriftenartikelinhaltssuche JURN ist gewandert. netbib. Abgerufen am 20. Januar 2025 von https://netbib.hypotheses.org/78644844
„Wenn man im Inhalt von Zeitschriftenartikeln suchen will, kann man DOAJ verwenden, das allerdings einen Schwerpunkt auf englischsprachigen Open Access-Journals setzt. Möglich ist auch die Suche in Google, wenn man ein spezifisches Journal durchsuchen will, indem man mit site: dessen URL angibt und dann die Suchwörter anschließt. Wenn man frei zugängliche Journals im Netz suchen will, gibt es noch JURN, dessen URL wieder geändert wurde. – Alles drei probate Mittel, wenn man an keine Uni angeschlossen ist und keine lizenzierten Datenbanken zur Hand hat.“

Open Alex

OpenAlex ist eine bibliografische Datenbank der Non-Profit-Organisation OurResearch, die nach der Bibliothek von Alexandria benannt wurde. OpenAlex enthält die Metadaten von wissenschaftlichen Publikationen, Zeitschriften, Autoren und Institutionen und arbeitet nach den Prinzipien von Open Data. OpenAlex wurde am 3. Januar 2022 gestartet und bietet eine Alternative zu kommerziellen Datenbanken wie Scopus oder Web of Science.“ OpenAlex (Wikipedia)
Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu OpenAlex findet sich bei Heike Baller: OpenAlex – mein zweiter Test, Profi-Wissen

KI-gestützte Literaturrecherche

BBF DHELab 6/24: KI-gestützte Literaturrecherche 18.07.2024 (Youtube-Video)
„Am 28.06.2024 hat Michael Freiberg (Fachreferat Germanistik & Informationsmanagement, Universitätsbibliothek Gießen) in der Reihe „Last Friday’s Lab Talk“ des Digital History of Education DHELab der BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF KI-gestützte Angebote zur Literaturrecherche vorgestellt.
Die Suchportale von Anbietern wie Semantic Scholar oder Elicit wurden kurz präsentiert und ihre wichtigsten Features getestet. Anschließend wurden die Rechercheergebnisse im Vergleich zur klassischen Literaturrecherche kritisch bewertet.“

Künstliche Intelligenz in der Literaturrecherche

Friedrich Quaasdorf (Deutsche Nationalbibliothek): Künstliche Intelligenz in der Literaturrecherche, Studentisches Magazin der HAW Hamburg Bd. 5 Nr. 2 (2024): „Lassen sich ChatGPT von OpenAI, der Copilot von Microsofts Suchmaschine Bing und Googles Gemini für die Literaturrecherche verwenden? Ausgehend von der Frage, inwieweit sich über Große Sprachmodelle Fakten ermitteln lassen, zeigt der Beitrag, dass eine direkte Recherche von Literatur über Künstliche Intelligenz (KI) (noch) nicht zuverlässig möglich ist. Die Stärken von KI lassen sich jedoch nutzen, indem Listen von Suchbegriffen erstellt werden, die zur weiteren Recherche genutzt werden können.“

Kritik an Google Scholar

Aaron Tay: Why EXACTLY is Google Scholar bad for evidence synthesis, systematic reviews?, in: Aaron Tay’s Musings about librarianship 12.05.2024
1. Google Scholar ranks at most 1,000 results.
2. Google Scholar has no official bulk export function
3. Google Scholar lacks features needed for high recall, high precision searching.
4. Google Scholar is not a database?!?! or Google Scholar crawls the web so it’s index is unstable
5. Google Scholar is a black box, the algorithm is not transparent or known
6. We do not understand how Google Scholar works, results are not interpretable or explainable
7. Google Scholar is just not reproducible

Grenzen der KI bei Profi-Suche

Heike Baller: Warum ich KI bei der Recherche nicht empfehlen kann. Profi-Wissen beschreibt die Grenzen der KI-Suche. „Doch die Sache hat bei den Tools rund um Recherche in der Regel einen Haken. Sie zeigen zwar, wie das Vorgehen und auch das Ergebnis aussehen, doch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Ergebnissen findet in der knappen Zeit nicht statt. Mit anderen Worten, sie schauen nicht, ob die Treffer, die solche KI-gestützten Recherche-Tools auswerfen, auch tatsächlich den Anforderungen der Anfrage entsprechen. Das ist jedoch für mich ein ganz wichtiger Aspekt, der darüber entscheidet, ob ich ein Tool nutze oder nicht. Bei meinen eigenen Versuchen sehe ich häufig Ergebnisse, die mit der Anfrage nur sehr wenig zu tun haben.“

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