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Stephen Abram: Which AI Chatbot Should I Use And When?, Stephen’s Lighthouse 18.07.2023 gibt einen Überblick über die Stärken und Schwächen der verschiedenen AI Chatbots.
Stephen Abram: Which AI Chatbot Should I Use And When?, Stephen’s Lighthouse 18.07.2023 gibt einen Überblick über die Stärken und Schwächen der verschiedenen AI Chatbots.
The Best AI Tools Right werden auf Youtube vom Wall Street Journal vorgestellt.
Der Blogger Finn Hillebrandt: Die 14 besten KI-Bildgeneratoren in 2023 (11 kostenlos) testet und vergleicht KI-Bildgeneratoren (24.05.2023): „In diesem Artikel habe ich 14 der bekanntesten KI-Bildgeneratoren ausführlich für dich getestet, damit du das nicht machen brauchst. Nicht nur im Hinblick auf ihre Bildqualität, sondern auch auf ihre Bedienbarkeit und ihren Funktionsumfang.“
Jaron Lanier, US-amerikanischer Informatiker und Technopionier, fordert ein neues Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Jaron Lanier: There is no A.I. There are ways of controlling the new technology – but first we have to stop mythologizing it, The New Yorker 20.04.2023, deutsch ihn Frankfurter Allgemeine Zeitung 06.05.2023 Papierausgabe digital abzurufen unter genios
Lanier wendet sich gegen eine Mythologisierung der KI, die schon in dem Ausdruck „Künstliche Intelligenz“ zum Tragen kommt. Diese neue Technologie kann als „innovative Form sozialer Zusammenarbeit“ begriffen werden. „Ein großes Sprachmodell wir GPT-4 umfasst einen kumulativen Satz von Informationen darüber, wie bestimmte Worte in den riesigen, vom System verarbeiteten Textmengen miteinander verknüpft werden.“ Diese Verknüpfung führt zu dynamischen Annäherung an bestimmte Muster. Wichtig ist, die Blackbox auf den Menschen zurückzuführen. Wesentliches Element ist das Konzept der „data dignity“ „im Sinne der Werthaltigkeit eigener Daten und des Rechts an ihnen„. Das digitale Material müsste auf ihre Urheber zurückgeführt werden können. Dadurch müsste die Dekontextualisierung der Inhalte im Internet aufgehoben und die Provenienz der Daten festgehalten werden. „Digitale Information muss mit einem Kontext versehen werden. Jede Sammlung von Bits braucht eine Historie. Wenn Sie den Kontext verlieren, verlieren sie die Kontrolle.“
Und hier noch eine Übersicht über KI Anwendungen 2275 AI Tooks in 54 Kategorien: Futurepedia
Boris Hofferbert: KI-Tools für den Alltag. Alle reden von Chat-GPT. Doch es gibt noch viele andere KI-Dienste, die wirklich nützlich sind. Eine Auswahl., NZZ am Sonntag 22.04.2023 (hinter der Bezahlschranke) empfiehlt eine Auswahl an KI-Tools nach Funktionen:
– Texte usammenfassen: humata.ai , chatpdf.com
– Podcasts snipd.com und Youtube-Videos eightify.app zusammenfassen (nur englischsprachig)
– Musik erzeugen: Beatoven.ai, Soundraw.io, Aiva.ai
– Videos aus Texteingaben erzeugen: Elai.io, Synthesia.io
– Videoschnitt: Editor Wisecut
– Foto- und Videomaterial generieren und vorhandenes bearbeiten: canva.com, runwayml.com
– Präsentation erstellen: beta.tome.app
– Text generieren unter Zuhilfenahme von über 65 Funktionen: Textassistent Writesonic
– Übersetzung: Deepl
– Grammatik-, Stil- und Rechtschreibprüfung: languagetool.org
Die Seite „There’s an ai for that“ sammelt alle Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (zur Zeit 3406 KI Anwendungen für 952 verschiedene Einsatzgebiete). Die Seite ist chronologisch geordnet, enthält eine Zeitleiste und eine Suchfunktion.
Urs Henning, KI-Toolbox in Web2-Unterricht stellt 64 KI-Tools aus verschiedenen Kategorien vor, insbesondere Suchen, Text, Bilder, Video, Sound.
ChatGPT wird auch die Form des Information Retrieval grundlegend verändern.
Sascha Lobo: Das Ende von Google, wie wir es kannten. Spiegel Online 28.12.2022 sieht z.B. einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Suche, der durch die dialogische Form und eventuelle Rückkopplung bedingt ist:
„Googles Suchmaschine sieht die Welt als Liste an, eine KI in der Bauart von ChatGPT sucht einzelne, gute Antworten. Dieser technokulturelle Unterschied lässt Google als Maschine erscheinen und ChatGPT als digitalen Gesprächspartner. Und wenn etwas die bis dato extrem machtvolle Schlagwortsuche verdrängen könnte, wären es dialogartige Suchformen. Denn es ist für die Nutzenden einfacher, in normaler Alltagssprache ihre gewünschten Informationen zu bekommen.
Vor allem aber ist eine neue Suchintelligenz gefragt, die noch stärker auf die persönlichen Bedürfnisse eingehen kann. Durch die dialogische Art gibt es erstmals einen Feedback-Kanal zur Suchqualität.“
Es gibt im Netz verschiedene Artikel, die die Resultate von Google und ChatGPT mit unterschiedlichen Ergebnissen vergleichen. Es gibt jetzt auch AddOns für Chrome und Firefox. Voraussetzung ist, dass man sich bei ChatGPT angemeldet hat. Versieht man die Suchbegriff noch mit einem Fragezeichen, wird parallel zur Google-Suche eine Antwort von ChatGPT ausgegeben. Allerdings fällt diese bei der Erweiterung erheblich knapper aus, als wenn direkt auf der ChatGPT-Seite die Eingabe erfolgt ist.
Ein Problem ist die Evaluation der Suchergebnisse. Ruth Fulterer: Hype um neue künstliche Intelligenz, Neue Zürcher Zeitung 24.12.2022 Papierausgabe:
„Bei einer Recherche ist zudem relevant, woher eine Information kommt. Genau das verschleiert das Sprachmodell. Auch Google filtert mit seinem Such-Algorithmus die Inhalte. Aber zumindest steht dabei, woher sie kommen. Nutzer können selbst entscheiden, welcher Quelle sie vertrauen.“
Die Gefahr besteht, das Ergebnisse von ChatGPT durch die dialogische Form plausibler erscheinen.
Teresa Kubacka, Schweizer Datenwissenschaftlerin, hat experimentell ChatGPT als wissenschaftliche Fake-News-Schleuder entlarvt. Daniel Schurter: Datenwissenschaftlerin aus Zürich warnt vor ChatGPT und den bösen Folgen. Watson.ch 13.12.2022
„«Sie liess ChatGPT einen Essay dazu schreiben und fragte den Chatbot danach mit einem Trick nach den Quellen (dabei musste sie dem Chatbot sagen, er solle so tun, als sei er Wissenschaftler). Die Quellenangaben, die das Programm dann ausspuckte, sah sich Kubacka im Anschluss näher an. Sie musste dabei feststellen, dass die Referenzen offenbar gar nicht existieren.»
Als die Datenwissenschaftlerin die Textausgabe von ChatGPT analysierte, bemerkte sie verschiedene Fälschungen. Einmal existierte zwar tatsächlich der Forschende, der das von der KI zitierte wissenschaftliche «Paper» geschrieben haben soll, doch die wissenschaftliche Arbeit gab es nicht.
Ein anderes Mal gab es zwar einen ähnlichen Forschenden an einer Universität mit ähnlichem Namen, dieser forschte aber in einem völlig anderen Bereich. Und bei weiteren Quellenangaben, die die KI machte, stellte sich heraus, dass es weder die Forschenden gab noch die referenzierte Arbeit.“
Einerseits kann die dialogische Form die Recherche erheblich verbessern, indem Aspekte eines Sachproblems aufgezeigt werden, die ansonsten vielleicht verlässigt worden wären. Bleibt es andererseits bei dem von Kubacka festgestellten Problem, müsste die Evaluation der Rechercheergebnisse bei wissenschaftlichen Themen mit neuen Techniken angegangen werden.